KAI SCHUMACHER - TRANSCRIPTIONS (VÖ 28.03.2013)
01 Rage against the machine - Killing in the name
02 Foo Fighters - Everlong
03 Soundgarden - Black hole sun
04 System of a down - Spiders
05 Muse - Uno
06 Portishead - Humming
07 Slayer - Seasons in the abyss
08 Megadeth - Symphony of destruction
09 Nirvana - Lithium
10 The Prodigy - Out of Space
 
 

12/03/2015 KARLSRUHE, Konzerthaus // Karlsruher Meisterkonzerte
20 Uhr Transcriptions & Werke von Mozart, Gershwin, Rzewski u.a.
 
28/01/2015 MÜNCHEN, Bayerische Akademie der schönen Künste
19 Uhr Frederic Rzewski: "The people united will never be defeated!"
 
05/11/2014 KARLSRUHE, ZKM // ARD-Hörspieltage 2014
18 Uhr Transcriptions (Auszüge)
 
15/10/2014 MAINZ, Frankfurter Hof
20 Uhr "Seasons in the abyss"
  Hannah Ma, Tanz // Kai Schumacher, Piano // Alexander Ourth, soundreaktives Video
 
06/09/2014 NEUSS, Alte Post // Muziek Biennale Niederrhein
19 Uhr Transcriptions
  (in Verbindung mit Vorführung des Films "Sound City" von Dave Grohl)
 
30/08/2014 GELDERN, Tonhalle // Muziek Biennale Niederrhein
18 Uhr Transcriptions & Pianotronics
 
24/08/2014 DUISBURG, St.Joseph-Kirche // Platzhirsch-Festival
20 Uhr Werke von Cowell, Antheil, Ornstein, Schumacher, Jodlowski
 
20/08/2014 BERLIN, Grüner Salon // Eclectic Music Extravaganza
20 Uhr New York meets Berlin with
  Gene Pritsker, Guitar&Electronics // Kai Schumacher, Piano // Daniel Schnyder, Saxophone
 
14/07 - 20/07 SIGGEN // Sommerakademie Concerto21
2014  
 
10/07/2014 ROLANDSECK, Arp-Museum Bahnhof Rolandseck // Pre-Concert Ausstellung "Leibhaftig"
18 Uhr Werke von Hassler, Crumb, Millward, Jodlowski
 
28/06/2014 KAISERSLAUTERN, Fruchthalle // Lange Nacht der Kultur
0:50 Uhr Werke von Antheil, Cowell, Gershwin, Ornstein
 
10/06 - 15/06 SIGGEN // Sommerakademie Concerto21
2014  
 
25/05/2014 BONN, Akademisches Kunstmuseum der Universität Bonn
19 Uhr "Die Ruinen von Athen" (L.v.Beethoven / Bearbeitung: Christoph Splittstößer)
  Kammerchor der Universität Bonn // Christoph Splittstößer, Kai Schumacher - Piano
 
10/05/2014 ERLANGEN, Bürgerpalais Stutterheim // unERHÖRT!
20 Uhr Frederic Rzewski - The people united will never be defeated
 
02/04/2014 KAMP-LINTFORT, Kloster Kamp // Kammermusikfesival Kloster Kamp
20 Uhr Werke von Mozart, Gershwin, Rzewski u.a.
 
24/03 - 31/03 ISRAEL / PALÄSTINA
2014 Recitals, Masterclass & Lectures
  Bethlehem University, Bethlehem Music Academy, Talitha Kumi, Al Quds Music College
 
22/03/2014 KAISERSLAUTERN, Pfalztheater
19.30 Uhr UA: Gene Pritsker "Cloud Atlas Evocation" for piano and orchestra
  Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern
 
06/02/2014 HATTINGEN, Alter Ratssaal
20 Uhr Transcriptions u.a.
 
23/01/2014 DUISBURG, Steinhof
20 Uhr Duoabend: Yana Gottheil (Violine), Kai Schumacher (Klavier)
  Werke von Kreisler, Sarasate, Schnyder, Gershwin, Ravel, Piazzolla u.a.
 
12/11/2013 TOULOUSE (FR), Auditorium Saint-Pierre des Cuisines // Festival Novelum
20 Uhr Werke von Jodlowski, Kirchoff, JacobTV, Dubedout u.a.
 
17/10/2013 BERLIN, Concept Store Andreas Murkudis // RLF
20 Uhr Frederic Rzewski - The people united will never be defeated
 
30/08/2013 WISSEN, Kulturwerk Wissen
20 Uhr Transcriptions & Werke von Glass, Jodlowski, Pritsker u.a.
 
10/07/2013 BADEN-BADEN, Kurhaus
20 Uhr George Gershwin - Rhapsody in blue
  Philharmonie Baden-Baden
 
22/06/2013 DUISBURG, Landschaftspark Nord // Traumzeit-Festival
17 Uhr Transcriptions
 
13/06/2013 BONN, Bar Ludwig
20 Uhr Werke von Jodlowski, Pritsker, JacobTV, Can/Bowie u.a.
 
08/06/2013 KAISERSLAUTERN, Fruchthalle // Lange Nacht der Kultur
Uhrzeit tba Transcriptions (Auszüge)
 
19/04/2013 TRIER, Tuchfabrik // ClassicClash III
20 Uhr Transcriptions
 
18/04/2013 MAINZ, Frankfurter Hof // ClassicClash III
20 Uhr Transcriptions
 
04/04/2013 ESSEN, Zeche Zollverein // CD-Releasekonzert Transcriptions
20 Uhr Transcriptions & Werke von Mozart, Mendelssohn, Liszt, Gershwin, Stark
   

 
 

 
 

Der erste Klavierunterricht mit fünf, der erste öffentliche Auftritt mit sieben, das Orchester-Debut (mit Schostakowitschs 2.Klavierkonzert) mit fünfzehn Jahren. Auf den ersten Blick die klassischen Jugendjahre eines klassischen Wunder-kinds. Aber irgendetwas war anders. Kein Drill, keine Klaviermaschinenproduktion, kein Jugend-Musiziert-Wahnsinn. Das Klavier war im Sinne des Wortes ein Spielzeug und kein Sportgerät, die Musik eine Leidenschaft und keine Disziplin. Nach dem Abitur wurde Kai Schumacher an der Folkwang-Hochschule Essen aufgenommen – auch wenn er bis dato mehr Punkrock- als Sinfoniekonzerte besucht hatte. Dort wurde er 2007 mit dem Folkwang Klavier-Sonderpreis ausgezeichnet sowie im selben Jahr Preisträger der Köhler-Osbahr-Stiftung. Sein Studium bei Prof. Till Engel schloss er im Jahr 2009 mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab, weitere musikalische Einflüsse erhielt er darüberhinaus in Amsterdam bei dem amerikanischen Pianisten Guy Livingston sowie kammermusikalisch bei Prof. Andreas Reiner.

Ein Schwerpunkt in Kai Schumachers Solo-Repertoire liegt dabei auf zeitgenössischer amerikanischer Klaviermusik, neben diversen Uraufführungen und europäischen Erstaufführungen arbeitet er auch eng mit zahlreichen Komponisten der jüngeren Generation zusammen, so z.B. in seinem Projekt "Darling, I´m indeed useless to you – 12 Variations without Amanda Palmer" (UA 01/2009): zwölf Komponisten - vom Jazz bis zur Avantgarde - haben hierfür je eine Variation über ein von Kai Schumacher komponiertes Thema geschrieben. Den traditionellen Mechanismen der pianistischen Nachwuchszucht ging Kai Schumacher dabei immer aus dem Weg. Da auf Wettbewerben immer irgendjemand die Chopin-Etüden schneller und das Tschaikowsky-Konzert lauter spielt, sucht er stattdessen lieber einen anderen, eigenen Weg um seine musikalischen Vorstellungen zu vermitteln. In Kooperationen mit den Duisburger Philharmonikern, SWR2 oder 'Villa Musica Rheinland-Pfalz' erprobte er neue Formen der Konzert-Präsentation, mixt klassische und zeitgenössische Klaviermusik mit Rockmusik und elektronischen Sounds, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden stecken zu bleiben. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn nach Polen, Bulgarien, Türkei, Litauen, England, Belgien, Holland, Frankreich, Südkorea, Israel und Palästina.

Für sein CD-Debut wagte sich Kai Schumacher im Jahr 2009 an einen Meilenstein der modernen Klavierliteratur: „The people united will never be defeated“ von Frederic Rzewski, einem abendfüllenden Variationszyklus über das chilenische Revolutionslied „El pueblo unido jamas sera vencido“ - und erntete damit begeisterte Kritiken. Für seine aktuelle CD „Transcriptions“ (Intuition Records) begibt er sich auf eine persönliche Zeitreise durch die 1990er Jahre und arrangiert die Helden seiner Jugend – Megadeth, Rage against the machine, Nirvana, The Prodigy u.a. - für sein Instrument. Oder moderner formuliert: er betreibt exzessives analoges Remixing. Mal wird der Konzertflügel hier zum vier Quadratmeter großen Klangungeheuer, mechanischen Effektgerät oder präpariertem Schlagzeug, mal kratzt Schumacher so lange an der Testosteron-Hülle, bis sogar bei einer Band wie „Slayer“ nur noch ein lyrischer Kern übrig bleibt.

"Doch wo andere ausgebildete Klassik-Musiker an derartigen Crossover-Projekten zu Hauf scheitern, gelingt es Schumacher auf "Transcriptions" durch Kreativität und Experimentierfreude, scheinbar Unvereinbares zu vereinen. Und das, weil er - anders als zum Beispiel ein David Garrett - nicht auf Showeffekte und massentauglichen Wiederer-kennungswert setzt, sondern auf eigene Assoziationen."
(Deutschlandradio Kultur, April 2013)

"Klaviermusik für das 21.Jahrhundert (...) Was auf den ersten Blick den Eindruck erwecken könnte, als probierte sich hier ein 'zorniger junger Mann' des Klaviers in allen möglichen musikalischen Strömungen aus, wenn sie nur quer genug zum Mainstream verlaufen, ist in Wirklichkeit ein äußerst kreativer Versuch, Grenzen zwischen E- und U-Musik nicht nur zu überwinden, sondern damit etwas wirklich Neues zu schaffen."
(Pianonews, September/Oktober 2012)

"This recording is brilliantly in the spirit of the work, involving the player as it does in vocalising and improvising. Dazzling virtuosily."
(Sunday Times, Januar 2010)

"Eine pianistische Sensation (...) Kai Schumacher lässt die Finger über die Tasten fliegen, lässt seinen pianistischen Furor glänzen. Immer merkt man ihm die Freude am Spielen an."
(Fonoforum, 01/2010 // "Stern des Monats")

"Über seine selbstverständlich überragenden technischen Fähigkeiten zu sprechen, hieße, ihn zu verkleinern. Er machte Musik als Ursprache und -erfahrung kenntlich."
(Rheinische Post, August 2009)

"Schumacher ragt aus der Vielzahl vergleichbar brillanter Nachwuchs-Konzertpianisten heraus. So eigenwillig wie sein äußeres Erscheinungsbild sind auch seine oft gegen die Konvention gehaltenen, aufrüttelnden Interpretationen."
(Die Rheinpfalz, September 2008)

download presskit

 

 
 

download in hi-res

 

 
 

TRANSCRIPTIONS

Der junge Pianist Kai Schumacher transportiert seine eigene musikalische Sozialisation auf 88 Tasten. In seinen Klavier-Transkriptionen von Rocksongs der 1990er Jahre nutzt er den Flügel mal als vier Quadratmeter großes Klangungeheuer, mechanisches Effektgerät oder präpariertes Schlagzeug, mal reduziert er die Songs auf ihren eigentlichen Kern und entlockt sogar einer Band wie "Slayer" ungeahnte lyrische Momente. Dabei sind seine Interpretationen niemals bloße Coverversionen, sondern vielmehr Remixe auf voll analogem Equipment – von klassisch-romantischen Stilkopien genauso weit entfernt wie von seichtem Pop-Piano. So könnte die Musik Ende des letzten Jahrtausends geklungen haben, hätte die Erfindung des Gitarrenverstärkers niemals stattgefunden.

Songs von: Rage against the machine, Foo Fighters, Soundgarden, System of a down, Muse, Portishead, Slayer, Megadeth, Nirvana, The Prodigy.

LIEDER MIT OHNE WORTE

Liedtranskriptionen von Mozart bis Heavy Metal.

Werke von: Mozart, Mendelssohn, Liszt, Gershwin, Felsenfeld, Stark, Bowie, Slayer, The Prodigy, Rage against the machine, Soundgarden u.a.

SLEEPLESS NIGHT

„Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?“ (Novalis)
Als Pianist und bekennender Nachtmensch sucht Kai Schumacher in seinem aktuellen Soloprogramm nach Zwischentönen, nach Klangfarben zwischen Tiefschwarz und flackerndem Rotlicht. Im Zentrum stehen dabei drei Hymnen an die Nacht des 20. und 21.Jahrhunderts mit je ureigenen Charakteren: die Dunkelheit als unerbittliches Mysterium in Alfredo Casellas düsterer Programmmusik „A notte alta“, als Zeit der Ruhe und Unschuld im Zyklus „Before sleep and dreams“ des amerikanischen Pullitzer-Preisträgers Aaron Jay Kernis und als Kulisse für den Exzess bei Pierre Jodlowskis „Serie rosé“, einer suggestiven, von Sex und Pornographie inspirierten Klangcollage für Klavier&Elektronik.

Werke von: Gershwin, Casella, Kernis, Liebermann, Jodlowski

CLASSIC´S NOT DEAD - IT JUST SMELLS FUNNY

Neue Klaviermusik zwischen Avantgarde, Jazz, Rock, Minimal und Elektronik

Werke von: JacobTV, Keith Kirchoff, Pierre Jodlowski, Philip Glass, Moritz Eggert, Gene Pritsker, Wim Mertens u.a.

CLASSIC MINIMALISM

Klaviermusik ohne klassische Etikette, ohne romantischen Bombast, ohne jazzige Frickelei. Der Pianist Kai Schumacher begibt sich auf Streifzug durch eine Musik, bei der jeder Ton notwendig, aber keine Note zuviel ist: Minimalmusic von Erik Satie über John Cage bis Philip Glass als Ursprung elektronischer Clubkultur zwischen Chill-Out-Area und Dancefloor. Visuelle Unterstützung bekommt er dabei von Jan Ehlen aka. Pixtole. Ihm dient der Konzertflügel als Leinwand für seine live gemixten Videoinstallationen, die frühgeschichtliche Filmtechnik mit digitaler Projektionstechnik vereinen.

Werke von: Satie, Mertens, Glass, Cowell, Otte, Sumera, Adams, Cage u.a.

PIANOTRONICS

Mit dem Laptop als digitalem Duopartner macht der Pianist Kai Schumacher Kammermusik für das 21.Jahrhundert: PIANOTRONICS ist gleichzeitig Dancefloor und Dada, Hörspiel und visuelle Performance, Avantgarde und Popkultur.

Werke von JacobTV, Keith Kirchoff, Gene Pritsker, Carolyn Yarnell, Christopher Biggs, Pierre Jodlowski, Can/Orhan

 
 
 

 

TRANSCRIPTIONS

 

THE PEOPLE UNITED WILL NEVER BE DEFEATED

VÖ 28.03.2013 // INTUITION   VÖ 02.11.2009 // WERGO